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1. FC Weißenfels

Der Weg zum 1. FC Weißenfels führt in den Osten von Deutschland bzw. südwestlich von Leipzig in Sachsen-Anhalt. Dort ist der Ort Weißenfels gelegen, der auch den entsprechenden Verein beherbergt. Weißenfels gehört zum Burgenlandkreis und hat rund 40.000 Einwohner. Zur Stadt gehören auch mehrere Ortsteile. Die Historie von Weißenfels geht weit zurück. Tatsächlich gab es schon vor einigen tausend Jahren Besiedlungen in diesem Raum. Urkundliche Erwähnungen gibt es bereits aus dem 9. Jahrhundert, also sehr früh. Die lange Geschichte von Weißenfels hat viel zu erzählen. Neben Kultureinrichtungen hat die Stadt auch viele Sportvereine zu bieten. Dazu gehört unter anderem auch der Mitteldeutsche Basketball Club, der mehrere Jahre in der 1. Bundesliga spielte. Der 1. FC Weißenfels ist auch ein Nachfolgeverein des BSG Fortschritt Weißenfels, der in der DDR einige Erfolge feiern konnte.

Die Historie des 1. FC Weißenfels

1 FC Weissenfels

Bildquelle: Screenshot der Homepage vom 1. FC Weissenfels
aufgenommen am 28.02.2014 (www.fc-weissenfels.de)

Die Ursprünge sind auf den Anfang des 20. Jahrhunderts zu datieren. Es gab den Weißenfelser FC Preußen 1900. Im Jahr 1920 fusionierte man mit dem TV Lion Weißenfels zur Turn- und Rasensportvereinigung 1861 Weißenfels. Man spielte direkt in einem Fußballstadion, das rund 20.000 Zuschauern Platz bot. Das Stadion war zuvor eine Rennbahn, die umgebaut worden ist. Im Jahr 1926 reichte es für den Verein zur Vorrunde der Mitteldeutschen Meisterschaft. Allerdings sollten die nächsten Jahre nicht einfach werden. Die politischen Umstände und der spätere 2. Weltkrieg sorgten dafür, dass der Spielbetrieb ruhen musste.

Doch direkt nach dem Krieg ging es dann schon wieder weiter. Als Weißenfels Süd spielte der Verein in der Kreisliga, später sogar in der Landesklasse von Sachsen-Anhalt. 1950 gelang die Qualifikation für die zweitklassige DDR-Liga. In dieser Zeit konnten auch einige Erfolge gefeiert werden. Man belegte oftmals Plätze ganz oben in der Liga. Spieler Alfred Reinhardt wurde sogar zum Nationalspieler. Schließlich gelang unter Trainer Werner Pytlick der Aufstieg in die DDR-Oberliga. Es folgte eine Aufwertung zum SC Fortschritt. Der Trainer verließ zwar alsbald den Verein, doch ein paar Jahre später konnte Platz 6 in der Liga belegt werden. Die bis dahin beste Platzierung. Auch im DDR-Pokal konnte man sich einen Namen machen.

Leider folgten diesen erfolgreichen Jahren viele Saisons, in denen es sportlich bergab ging. 1960 landete der Verein deutlich auf dem letzten Platz und stieg somit ab. Auch in der folgenden Saison sah es ähnlich aus. Der Verein wurde entsprechend wieder zurückgestuft und wurde eine Betriebssportgemeinschaft. Auch in den nächsten Jahren blieb der große Erfolg aus. Es gab Abstiege bis in die Bezirksliga, allerdings auch wieder Aufstiege. Mit 1989/90 gab es eine erneute große politische Wende. Diese führte dazu, das der Verein Probleme wirtschaftlicher Natur bekam und ohnehin in seiner bis dahin bestehenden Form aufgelöst wurde. In der Folge löste sich die Fußballabteilung ab und spielte seit 1992 eigenständig als 1. FC Weißenfels.

Der aktuelle 1. FC Weißenfels

Der 1. FC Weißenfels ist an der Beuditzstraße ansässig, wo auch das Stadtstadion Weißenfels steht. Es hat eine Kapazität von rund 7.680 Plätzen, wovon sogar 7.000 überdacht sind. 680 Plätze sind Sitzplätze. Es wird auf Naturrasen gespielt. Die 1. Mannschaft war zuletzt in der Landesklasse 6 aktiv. Dort ging es einige Zeit gegen andere Teams wie dem TSV Leuna, dem VfL Querfurt, dem SV Spora oder auch dem VfB Nessa.

Die 2. Mannschaft war lange Zeit in der Kreisliga Staffel 2 aktiv. Dort spielte das Team unter anderem gegen Schwarz Gelb Deuben, Eintracht Jaucha, SV Wengelsdorf und dem SG Trebnitz. Auch hatte der 1. FC Weißenfels Jugendmannschaften. Es gab eine A-Jugend, eine F-Jugend und auch eine G-Jugend. Teilweise war es aber immer schwierig, diese Mannschaften auch zu füllen. Insgesamt konnte der Verein also nicht an die erfolgreichen Zeiten der fünfziger Jahre anknüpfen. Offizielle Informationen gab es auf der Webseite des 1. FC Weißenfels.