Teamfight
Teamfight Fußballmanger - Manager mit Suchtpotential?
Browserspiele gibt es zu hauf, doch nur wenige halten was sie versprechen. Vor allem Rollenspiele langweilen den Spieler schnell. Ein Großteil der Gamer sind an Sportmanagerspielen interessiert und Tausende nutzen das Angebot des Onlinevergleichs der Managerfähigkeiten. Platzhirsche wie OFM-Online Fußball Manger weisen Nutzerzahlen um die 150.000 Spieler auf. Diese enormen Zahlen sind jedoch nicht in hervorragenden Spielkonzepten begründet. Viel mehr sind die Spiele auf das Nötigste beschränkt und bieten dennoch Platz für die individuellen Strategien.
Team Fight Fussballmanager ist ein Spiel, was ebenfalls den Anspruch erhebt, mit den Platzhirschen mithalten zu können. Der Einstieg in die Welt der Online Rainer Calmunds ist nach einer schnellen Registrierung geschafft. Kreativität ist hier bei der Suche nach dem eigenem Mangernamen und noch viel mehr beim Namen für den zukünftigen Verein gefragt. Ungewöhnlich im Vergleich zu anderen Fußballmangern ist, dass man bei Teamfight zwei Vereine sein Eigen nennen darf. Der zweite Verein muss lediglich mit einer anderen E-Mailadresse angemeldet werden.
Nach dem man seinen Account mit seiner persönlichen ID und dem Aktivierungskey von Teamfight aktiviert hat, steht dem Spielspaß nichts mehr im Wege. Zunächst erhält man auf der Startseite alle wichtigen Informationen über seinen Verein, wie Liga, Tabellenposition, einen Überblick über die nächsten Spiele, Sperren und Verletzungen und den Kontostand. Der ist wie in der realen Fußballwirtschaft von hoher Bedeutung, schließlich muss eine Verein immer liquide sein, ohne jedoch zu vergessen, dass man für den Erfolg investieren muss. Zu Beginn weißt das Konto einen Habensaldo von 75 Millionen Kicks auf. Kicks ist die Währung beim Teamfight Online Fußball Manager.
Als ersten Schritt verschafft man sich einen Blick über den vorhandenen Kader, der 16 Spieler bei Spielstart umfasst. Dort kann man schnell erkennen wie die Mannschaft in ihrer Qualität strukturiert ist. Wichtigste Größe ist der Einsatzwert. Er ist die resultierende Größe aus Fitness, Stärke, Motivation, Kondition und Gesundheit. Der Kader ist bei Spielstart mit jungen Spielern gespickt von 18 bis 22 Jahren. Ein Click auf die einzelnen Spieler lässt auch schnell erkenn warum man mit einem ernormen Budget von 75 Millionen Kicks beginnt: ein guter Mittelfeldspieler besitzt schnell einen Marktwert von 20 Millionen Kicks. Wer also dachte, zu Beginn gleich richtig auf dem Transfermarkt zuschlagen zu können, der hat weit gefehlt. Viel mehr durch gutes Training muss die Mannschaft auf Trab gebracht werden.
Es ist mit das wichtigste Element bei der Spielvorbereitung neben der passenden Aufstellung. Fünf Trainingsziele können für die Mannschaft gewählt werden, beispielweise drei Stufen Konditionstraining, Standardsituationen oder auch Torschußtraining. Darüber hinaus ist es möglich vier Spieler indivduell zu fördern um den Topstürmer wieder in Form zu bekommen, oder die Innenverteidigung sattelfest zu machen. In den Saisonpausen kann man die Truppe dann auch in ein, nicht ganz billiges, Trainingslager schicken um sie somit perfekt auf die Spielzeit vorzubereiten.
Die meisten Trainer- und Taktikfüchse verbringen viel Zeit damit, die Mannschaft richtig aufzustellen um das Optimum aus dem gegebenen Spielermaterial rauszuholen. Neben vier Standardaufstellung von 5-4-1 bis hin zu 3-3-4 mit 4 Spitzen, ist es möglich fast jede gewünschte Philosophie umzusetzen. Wem das dennoch nicht ausreichend ist, der kann seine eigene Aufstellung kreieren. Ein übernommener Kader weißt in den meisten Fällen natürlich Ungleichgewichte auf. Vor allem nach der Aufstellung sieht man deutlich wo die Schwachstellen des Teams sind. Um diese auszumärzen kommt man nicht um einen Transfer herum. Auf dem Transfermarkt werden Spieler gehandelt. Die Suche nach ihnen gestaltet sich dank einer guten Suchmaske angenehm und geht sehr schnell. Jede Vorstellung vom zukünftigen Spieler kann explizit gesucht werden. Hier entscheidet Angebot und Nachfrage die Kaufpreise, es sei denn Spieler sind vereinslos. Für diese muss aber trotzdem ein Kaufpreis, vergleichbar mit dem Marktwert, gezahlt werden. Dafür hat man den Spieler nach Abschluss des Kontrakts auch sicher in den eigenen Reihen.
Nach dem der Kader zusammengestellt ist, muss man sich noch um das Wohlergehen seiner Spieler kümmern. Hierzu kann man über den Menüpunkt "Büro" diverse Assistenten und Zusatzfunktion erwerben. Ein Vereinsarzt kann pro Tag bezahlt werden, und kümmert sich um die schnelle Heilung bei Verletzungen der Spieler. Der Masseur sorgt für eine schnellere Regneration der Spieler. Diese können auch versichert werden. Ein guter Co-Trainer ermöglicht es einem, mehr zu trainieren und so die Leistungsentwiklung voran zutreiben. Scouts, Informanten, Jugendtrainer sowie ein Sicherheitsservice für das Stadion sind ebenfalls beim Teamfight Online Fußball Manager vorhanden. Um seine Ausgaben für all diese integrierten Funktionen stets im Blick zu haben, bietet Teamfight eine tagesaktuelle Bilanz an. Der Spieler bekommt sogar den Hinweis, ob er die Lizenz für die kommende Saison vorraussichtlich bekommt oder ob diese durch extensive Geldmittelverfügung in Gefahr gerät. Ein teurer Stadionausbau scheint damit erst im weiterem Spielverlauf möglich und finanzierbar.
Den Zustand des Stadions kann man sich jederzeit anschauen, und dessen Umfeld ist auch eweiterbar mit Snackbars, Radio- und TV-Stationen sowie einem Presseraum. Diese zusätzlichen B,auten erhöhen die Einnahmen bei Heimspielen. Diese sind ohnehin eher knapp, weitere Kicks kann man aber gegen Bezahlung mit realem Geld bekommen. Ebenso wie den Premiumaccount, der es einem auch ermöglicht, Sponsorenverhandlungen zu führen. Diese Zusatzfunktionen oder das Umwandeln von Euros in Kicks ist kostenintensiv und teurer als Beispielsweise bei FMO - Fußball Manager Online. Das Design des Spiels ist mit tristen Grüntönen gewöhnugsbeürftig und schreckt den Einen oder Anderen ab, sich vom guten Spielkonzept überzeugen zu lassen. Ein gewisses Suchtpotential birgt Teamfight Fußballmanager, aber ob es reicht, um die Meisterschaft bei den Online Fußball Manager mitzuspielen ist fraglich. Potential dazu besitzt das Konzept, entscheiden wird die Spielergemeinde.
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